1. November 2007

Bittere Realität

Aus dem NJW-Stellenmarkt:

"Renommierte Bensheimer Anwaltskanzlei, zur Zeit zwei Anwälte, zwei Angestellte und eine freie Mitarbeiterin, sucht zwei Rechtsanwälte/Rechtsanwältinnen zur Fortsetzung und zum Ausbau der Kanzlei. Geboten wird zunächst ein Ein-Jahres-Vertrag, monatliches Brutto EUR 1.250,00. Es wird Unterstützung nicht nur in juristischen Fragen, sondern auch für persönliche Hilfestellungen des Senior-Chefs bei Berufs- und Krankenfahrten erwartet. Die Orientierung der Kanzlei liegt unter anderem im Bereich internationaler politischer und wirtschaftlicher Ausrichtung im asiatischen Bereich.

Bitte rufen Sie uns unter der Nr. 06251/10360 an. Wir sind zu einem persönlichen Gespräch bereit."


Diese Anzeige werde ich an meine AG-Teilnehmer verteilen - als kleine Motivationsspritze.

(Quelle des links: Jurabilis.de)


Edit: Der neue Mitarbeiter kann seinen großzügigen Arbeitgeber dann auch gleich darauf aufmerksam machen, dass das Teledienstegesetz bereits im März durch das Telemediengesetz abgelöst wurde (Dank an J.R.!).

Kommentare:

advantage hat gesagt…

In der Tat sehr bedenklich. Das spricht aber um so mehr dafür, die Zahl der Studienplätze enger zu halten und in der Zwischenprüfung vermehrt auszusieben. Das bisherige System funktioniert nicht!

Statt 200 bestandene erste Staatsexamen tuns auch 75 für SH im Jahr. Locker.

Johnny Kuppler hat gesagt…

Na wer weiß? Vielleicht wollen die ja für diese verantwortungsschwere Stelle auch ein VB...?

 

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