16. November 2007

KSK nur "Kabbelei statt Küsschen"?

Die schon durch Captain Ormog in diesem Blog erwähnte "Kanzlei Dr. Bahr" scheint einen sehr audiophilen Boss zu haben, denn Audio gibt es auch durch das Law-Podcasting der Kanzlei.

Der gestrige Beitrag beschäftigt sich mit der Künstlersozialkasse (KSK), die auch diesen Blog bereits zweimal beschäftigt hat. Es wird berichtet, dass schon derjenige Unternehmer Abgaben an die KSK zahlen muss, der einen Künstler mit Zeichnung von Weihnachtspostkarten beauftragt, die an Kunden geschickt werden sollen. Nicht zahlen muss man, wenn man seine Angestellten die Karten zeichnen lässt, aber ob das günstiger ist? Da muss man wohl in den sauren Apfel beißen und seine Abgaben zahlen.

Es soll Fälle gegeben haben, in denen vertraglich festgelegt wurde, dass der KSK-Beitrag bereits im Gehalt enthalten ist. Das geht natürlich ebenso wenig wie die Vertragsklausel, auch alle anderen Sozialabgaben seien bereits im Gehalt enthalten.

Wenn man sich die Statistik der KSK anschaut, dann ist nachvollziehbar, bei solch steigenden Mitgliedszahlen auch nach zahlungskräftigen Unternehmern suchen zu müssen. Dennoch besteht so wohl die Gefahr für die KSK, den Beliebtheitsgrad der GEZ zu erreichen. Ich finde Kunst wirklich sehr wichtig, aber das muss man mal sagen dürfen.

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