28. November 2007

Paulis Ehe-Reform doch sinnvoll?

Vor einiger Zeit wurde die deutsche Öffentlichkeit von der ehemaligen CSU Politikerin Gabriele Pauli mit dem Vorschlag überrascht, die Ehe nach sieben Jahren automatisch auslaufen zu lassen und eine Verlängerungsoption einzuführen. Dadurch könnten Scheidungskosten gespart werden (http://www.stern.de/politik/deutschland/:Programm-Parteivorsitz-Gabriele-Pauli-Ehe-Zeit/598191.html). In der Öffentlichkeit erfuhr Frau Pauli zumeist Ablehnung für diese Idee. Nun brachte mich ein Interview mit den nun seit 111 Tagen verheirateten Gülcan und Sebastian Kamps dazu, noch einmal darüber nachzudenken, ob der Vorschlag nicht doch in manchen Fällen vorteilhaft sein könnte. So heißt es in diesem Interview in einer Passage, in der beide über ihre Gespräche miteinander berichten:

Sebastian: „Seitdem ich mit Gülcan zusammen bin, habe ich gelernt, das eine Ohr aufzuklappen und das andere auch. Und dann zieht das einfach alles durch ...“

Gülcan: „Aber manchmal reden wir doch miteinander! Du antwortest mir dann sogar!“

(http://www.bild.t-online.de/BTO/leute/2007/11/28/guelcan-ehe/111-tage,geo=3082976.html)

Hier schiene die Idee von Frau Pauli hilfreich. Doch vielleicht hätte man den beiden doch besser vom Heiraten abraten sollen? Macht wahrscheinlich mehr Sinn. Obwohl, dann wäre zumindest Herr Kamps wohl nie auf diese Medienpräsenz gekommen...

P.S.: Bevor jemand auf falsche Gedanken kommt: der Verfasser dieses Beitrages unterstützt die Idee von Frau Pauli natürlich nicht...

1 Kommentar:

Desperado hat gesagt…

Boah, das ganze Interview ist ja total trutschig. Da hatte der berühmte Bäcker-Papa aber den richtigen Riecher, nicht zur Hochzeit zu erscheinen.

 

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