20. November 2007

Strafbarkeitslücke!?

Diese Meldung auf Spiegel-Online hat mich zutiefst erschüttert und dazu bewogen, dem Gesetzgeber folgende Strafnorm zur Verabschiedung vorzuschlagen.

§ 223a StGB Penisschwund
(1) Wer das primäre männliche Geschlechtssteil (Penis) eines anderen schrumpfen lässt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) In besonders schweren Fällen wird der Penisschwund mit Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren bestraft. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
1. den Penisschwund mit der Anwendung schwarzer Magie begeht,
2. den Penisschwund in der Absicht begeht, sich durch die Tat einen Vermögensvorteil zu verschaffen oder
3. die Ehefrau des Opfers nach Begehung der Tat tröstet.
(3) Der Versuch ist strafbar.

Kommentare:

Desperado hat gesagt…

Yeah, sehr kreativ, Mann! Abs. 2 Nr. 3 finde ich am besten! :)
Interessant im Ursprungsartikel fand ich auch, dass der Vorgang sich gegen Bezahlung wieder rückgängig machen lässt. Demnächst werden Spam-Mails wie folgt aussehen: "97,9% der Frauen sind laut einer Umfrage unzufrieden mit der Penislänge ihres Mannes. Wir bieten Ihnen die Vergrößerung per Handschlag!"

Johnny Kuppler hat gesagt…

Den gleichen "Service" gibts schon für die interessierte Damenwelt, allerdings durchaus seriöser... immerhin gibt es eine Geld-Zurück-Garantie:
http://wirres.net/article/articleview/426/1/6

 

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