17. Februar 2008

Das Ordnungsamt greift durch!

Dem Gesetz zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens wird nun hoffentlich zur größtmöglichen Durchsetzung verholfen, damit ein Jeder sich ungestört und nicht an der Gesundheit gefährdet im öffentlichen Raum bewegen kann. Nach einem vollgequalmten Diskobesuch und meinem Hinweis an das zuständige Ordnungsamt, vgl. der damalige Bericht bei "Statt aller", kam nun eine Antwort von einer freundlichen Sachbearbeiterin:

"...fand ein längeres Gespräch mit dem Geschäftsführer statt. Ihm wurden Handlungshinweise gegeben mit dem deutlichen Hinweis auf die Folgen der Nichtbeachtung..."

Schön, dass das Ordnungsamt wirklich aktiv wird und hoffentlich jeder Gastwirt bald begriffen hat, wie wichtig der Nichtraucherschutz ist und dass ein Rauchverbot nicht gleichzusetzen ist mit Umsatzeinbußen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Öffentlicher Raum hat mit privatem Diskobetrieb nicht wirklich etwas zu tun. War die Musik zu laut?

Peter Sansibar hat gesagt…

Gaststätten iSd § 1 GastG (§ 2 I Nr. 7 Gesetz zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens SH) haben mit privatem Diskobetrieb dafür aber umso mehr zu tun.

Gruß!
PS

Innozenz hat gesagt…

der dehoga hats auch noch nicht kapiert:

http://www.dehoga-sh.de/presse/rauchverbot.htm

Dr.P. hat gesagt…

Tipp: Falls das Ordnungsamt einen beim unerlaubten Rauchen erwischt, sollte man die Kippe runterschlucken oder auf der Zunge ausdrücken. Ersteres erregt Mitleid und letzteres macht so viel Eindruck, dass man um rechtliche Konsequenzen herumkönnen könnte (Rechtsgedanke § 60 StGB).

 

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