4. August 2008

Die Tarnung von Porno-Bildern für den Jugendschutz

Wer Traffic gesehen hat, kennt den Trick, Kokain in gepresster Form als Spielzeug getarnt in ein anderes Land zu schmuggeln. Ähnlich clever könnte man Porno-Zeichnungen verkaufen. Im Internet kursiert ein Video (hier anzusehen), welches einen Comic-Zeichner zeigt, der aus anfänglich obszön wirkenden Bildern durch ein paar weitere hinzugefügte Striche ein recht harmloses Kinderbild macht. Aus einem erigierten Glied wird so rucki-zucki ein winkender Hase. Mit genügend Fantasie könnte die anzusprechende Klientel immer noch ihre Pornobilder in den fertigen Kinder-Zeichnungen entdecken. Für pubertierende Jünglinge ideal, falls sie YouPorn nicht kennen.

Vielleicht verkaufe ich alternativ demnächst auch Bilder mit folgenden Titeln:
"Winkender Hase, unvollendet" oder "Erste Skizzierung eines Superhelden", ohne dass mir der Jugendschutz dazwischenfunken kann.

(Vielen Dank an den Kollegen Innozenz für den Hinweis.)

Kommentare:

Malte S. hat gesagt…

Naja, nur wäre das Bild wohl dennoch jugendgefährdend bzw. zumindest jugendbeeinträchtigend und die Weitergabe daher untersagt. Viel Interessanter wäre wohl die Erweiterung der Stenographie, um in einem Video den verbotenen Porno zu verstecken.

Desperado hat gesagt…

Danke, Malte, aber das war auch eher scherzhaft gemeint. Werde das nächstes Mal deutlicher herausarbeiten. ;)

Malte S. hat gesagt…

ok - dachte ich mir mittlerweile schon. Habs tatsächlich ernst gemeint verstanden - war aber wohl eher meine Müdigkeit, als ein mangelnder Ausdruck.

 

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