6. Oktober 2008

TV-Tipp: Polizei-Anwärter in Kiel-Gaarden (Spiegel TV)

Hier mal wieder ein Tipp für unsere Kieler Stammleser. In der Nacht zum Samstag sendet VOX u.a. einen Spiegel TV Beitrag über Polizeianwärter, die ein fünfmonatiges Praktikum absolvieren mussten und dabei im "Problemstadtteil" Kiel-Gaarden tätig waren.
Auf der Spiegel-TV-website heißt es:

"Taschendiebe im Supermarkt, Schlägereien in der Disco oder Ehestreit im Wohnzimmer: 18 Monate üben die Auszubildenden für den mittleren Polizeidienst Verbrechensbekämpfung auf der Polizeischule. Dann heißt es für die 105 Polizeianwärter aus Schleswig-Holstein: runter von der Schulbank und ran an den Bürger. Ein fünfmonatiges Praktikum steht an.

Sonja Nikolaus und Lasse Kleemann sind zwei von ihnen, die sich in der Praxis beweisen müssen. Ihr Einsatzgebiet: Kiel-Gaarden, ein Problemstadtteil. Dort gilt der Alltag im Polizeidienst als besonders gefährlich - das bekommen die beiden schon in ihrer ersten Schicht zu spüren. Auch in den kommenden Monaten geraten sie immer wieder in Situationen, die ihnen deutlich machen, wie riskant und anstrengend ihr gewählter Beruf sein kann. Und dennoch fällt das Fazit der beiden am Ende des Praktikums positiv aus: Einen anderen Beruf als Streifenpolizist können sie sich nicht vorstellen.

SPIEGEL TV begleitete die beiden Polizeianwärter während ihres Praktikums – mit Anfängern auf Streife."

Kommentare:

Malte S. hat gesagt…

Auch wenn ich mittlerweile schon eine Zeit am Westufer wohne, habe ich in knapp 4 Jahren Gaarden nie so ganz verstanden, was dort so gefährlich sein soll. Die Jungs sollten mal nach Berlin-Neukölln oder Wedding geschickt werden. Da isses wirklich gefährlich...

BN hat gesagt…

Ich denke, auch viele Neuköllner finden ihren Kiez nicht sooo gefährlich, wie er von den vielen Urban Myths gemacht wird. Und in punkto Gaarden ist sicher eine gewisse Portion Legende dabei. Dennoch würde ich mich in manch einschlägiger Straße nicht bei Dunkelheit aufhalten wollen. Insbesondere der "Messer"-Reflex ist dann doch hier und da erheblich ausgeprägter als anderswo.

Malte S. hat gesagt…

Ok - Neuköllner war ich nur ein Jahr, ebenso Wedding. Und ich fand Gaarden eben chilliger ;)

Fabse hat gesagt…

Ich wohne seit ein paar Monaten jetzt in Gaarden und ich muss wirklich sagen, dass es drauf ankommt, wen man kennt, in welche Läden man geht, durch welche Straßen man geht oder welchen Leuten man aus dem Weg gehen sollte. Man gerät hier leicht auf die schiefe Bahn und ich habe teilweise Angst, wenn man wieder direkt in seinem Block Schüsse hört. Also lange werde ich hier wohl auch nicht mehr wohnen!!

 

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