25. Januar 2009

Es menschelt bei der StA

Ein weiser Mann, der sich in Fragen der Arbeitswelt ebenso auskennnt wie in Fragen der Liebe, wird nicht müde, vor einem Vermischen dieser beiden Welten zu warnen.

Wie sehr berufliche Abhängigkeitsverhältnisse die ohnehin schwierige Anbahnungsphase einer Beziehung noch verkomplizieren können, lässt sich an dieser Forumsdiskussion ablesen, in der eine Referendarin bei der StA erzählt, wie sie sich in den sie ausbildenden OStA verliebte und wie die Geschichte sich dann weiter entwickelt hat. Ihre Schilderung der sich abwechselnden Glücksmomente und Seelenqualen ist dabei so echt, so plastisch, dass man als Leser geradezu mitfiebert - vor allem, wenn man im Referendariat bereits die Staatsanwaltsstation durchlaufen hat und sich die Szenerie zwischen Kaffeeautomaten, aktenbockschiebenden Wachtmeistern und nach Putzmittel riechenden, neonlichtbeschienenen Korridoren bildlich vorstellen kann. Es ist eine wirklich gute "human-interest-stoty", und die Protagonistin hat meine volle Sympathie!

Manchmal musste ich wegen ihres "herzigen" Vorgehens aber auch Schmunzeln. Was mag der gestandene OStA gedacht haben, als er einen Keks in Herzform oder einen Liebesbrief in Form einer Abschlussverfügung erhalten hat?

[Vgl. weiterführend hierzu refblog.de]

1 Kommentar:

Jim hat gesagt…

Der OStA hat sich vermutlich krumm gelacht, Hauptdarsteller in einer vorpubertären Serie zu sein... ;-)))))))

 

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