25. Februar 2009

Barbara E. bei JBK

Gestern hat das LAG Berlin Recht gesprochen und in einem Aufsehen erregenden Urteil die (Verdachts-)Kündigung (§ 626 BGB) einer Kassiererin bestätigt.

Gestern Abend war die betreffende Dame samt Anwalt und Gegner-Anwältin zu Gast bei JBK. Dort war vereinbart worden, den Nachnamen der Kassiererin zu verschweigen und sie daher nur "Barbara E." zu nennen. Diese Vereinbarung ist aber offenbar nicht bis zur Pressestelle des ZDF vorgedrungen:

Kommentare:

Desperado hat gesagt…

Heftig, solche Fehler dürfen doch einfach nicht passieren? Der zuständige Mitarbeiter der Pressestelle sollte sofort gekündigt werden. ;-)

Der Herr RA Hopmann hat sich aufgeführt wie ein Gewerkschafts-Heini. Der Fall ist natürlich medienwirksam, aber man kann das doch auch sachlich besprechen und muss nicht so polemisch werden. Fernsehkoch Lichter war ja richtig ein Ruhepol.

Anonym hat gesagt…

Kann mich des Eindrucks in der Presse nicht erwehren, dass die Kündigung wg. Unterschlagung(sverdacht) eines Nicht-Gewerkschafters gerechtfertigt gewesen wäre, wohingegen bei einem organisierten Arbeitnehmer nicht.
Sprich, dass Vertrauen des Arbeitgebers in seine Angestellten hängt davon ab, ob er ein Gewerkschaftsmitglied ist oder nicht. Wer Gewerkschafter ist darf anscheinend mehr mitgehen lassen ...

Anonym hat gesagt…

Hab mich gestern auch schon kaputt gelacht, als sie sagten, sie hätten sich auf die anonymisierte Fassung verständigt, weil bei der Gästeliste im Videotext auch der vollständige Name der "Frau E." aufgeführt war...

 

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