11. Februar 2009

Bombenentschärfung: Kieler Uni wird vorsorglich geräumt

Am Dienstag wurde bei Bauarbeiten auf einem Gelände nahe der Kieler Uni eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg entdeckt.

Am morgigen Donnerstag wird diese Bombe entschärft. Daher wird ein Großteil des Kieler Campus (inkl. AudiMax, Mensa I und Verwaltungshochhaus) zwischen 13:30 Uhr und 17:00 Uhr geräumt. Lehrveranstaltungen fallen aus; Klausuren und Prüfungen werden in andere Gebäude verlegt.

Bleibt zu hoffen, dass sich damit nicht auch die Diskussion um den Denkmalschutz vieler Uni-Gebäude in Rauch auflösen wird....

Kommentare:

Malte S. hat gesagt…

Wohl schade für das 3. Semester - die schreiben morgen um 7:30h Sachenrecht. Ein Tag mehr hätte viele bestimmt etwas ruhiger gestimmt.
(nebenbei: wer ist so unmenschlich und setzt Klausuren auf 7.30h an?)

Wenn es nicht Menschenleben fordern würde und Geld da wäre, könnte man eine "Sanierung" des Campus durchaus gut heißen. Aber so eher nicht...

Peter Sansibar hat gesagt…

7:30 Uhr ist wirkliche eine unchristliche Zeit!
Aber das 3. Semester ist geübt: Soweit ich weiß, wurde heute die Klausur im VerwaltungsR AT auch schon um 7:30 Uhr geschrieben.

Gruß!
PS

studiosus juris hat gesagt…

Klausur in SachenR? Klausur in VerwR?

Ist das bei Euch "extra"-Klausurstoff.
Bei uns wird das (vor dem Examen) nur in den jeweiligen großen Scheinklausuren bzw. -hausarbeiten abgefragt.

Malte S. hat gesagt…

Das sind die Zwischenprüfungsscheine. 3. Semester halt :)
Die Themen heute waren aber im Vorhinein schon so stark eingeschränkt, dass man da eigentlich auch im Halbschlaf hätte hingehen können.
(Rücknahme und Widerruf, keine Nebenbestimmungen, besondere Problematik des § 48 IV VwVfG - so war es angekündigt und ist es gekommen)
Jetzt sitzt ein Trupp von denen gerade in der Wandelhalle. Ich gehe mal ärgen ;)
greetz

Peter Sansibar hat gesagt…

Verzeih die Verwirrung - es geht um die jeweiligen Zwischenprüfungsklausuren. Nähere Infos zu der ZwPr an unserer Fakultät können hier (unter "Studienablauf"/"Zwischenprüfung") abgerufen werden - sollte Interesse daran bestehen. :)

Nachtrag: Da war Malte wohl schneller. :)
Übrigens bestand die heutige Klausur aus einem mE relativ (!) anspruchsvollen Fall und nicht aus "dümmlichen" Einzelfragen. Ärger die Armen also mal nicht allzu sehr. ;)

Malte S. hat gesagt…

Also so wir mir der Sachverhalt erzählt wurde, wirkte er recht einfach - obwohl ich ihn als 3. Semestler sicherlich auch nicht so einfach gefunden hätte.
Hast Du den Fall zufällig vollständig?

b.b. hat gesagt…

Man munkelt, es habe mal einen Prof in VerwR gegeben der seine Übungsklausur 1zu1 auch schreiben lassen hat - was dann zu einem eher mäßigen Schwierigkeitsgrad geführt hat.

Naja, jetzt ist er weg und die Studis müssen wieder lernen ;o)

Peter Sansibar hat gesagt…

@ Malte
Nein, den Fall habe ich nicht. Habe aber so meine Quellen, die mir den Sachverhalt relativ detailliert verraten haben. :)
Und man sollte in der Tat immer bedenken, dass es sich um Studenten aus dem 3. Semester handelt; insofern halte ich den Fall doch für relativ anspruchsvoll.
Aber um es klar zu sagen: Die ZwPr (und der damit betriebene Aufwand) ist mE nur sinnvoll, wenn auch einigermaßen anspruchsvolle Klausuren gestellt werden.

Insofern macht die "Stahlfaust des öffentlichen Rechts" (s. die einschlägige Gruppe im StudiVZ) - anders als seine Vorgänger (s. Eintrag von b.b.) - seinem Namen alle Ehren. :)

studiosus juris hat gesagt…

Wow. Bei euch ist ja ganz schön Zug dahinter.

Bei uns ist es so:
Bis zum 4ten Semester in jedem Rechtsgebiet in einem Semester jeweils eine Klausur und eine Hausarbeit bestehen.

Ergo 3 Klausuren, 3 Hausarbeiten und die ZP ist passé.

studiosus juris hat gesagt…

Kurzer Nachtrag:
Wenn nur eine Leistung bestanden wurde, kann diese im Grundstudium nicht "mitgenommen" werden ins nächste Semester.
Zudem kann eine Anfängerübung nur zwei mal versucht werden.

b.b. hat gesagt…

@Peter Sansibar:
Die "Stahlfaust des ÖffR" (klasse Gruppenname) hat aber leider auch schon krasse Tendenzen in Richtung seines Vorgängers - er ändert aber immerhin die Namen der Beteiligten im Sachverhalt (Klausur/Übungsklausur).

Im Ergebnis allerdings das gleiche.

Ich für meinen Teil sympathisiere mit Prof. A.Z., der nutzt nämlich zur Motivation der Studenten in der Vorlesung die klassische "shock & awe"-Methode.

 

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