4. Februar 2009

Von Relevanz- und Abschlusskrisen

Im aktuellen JuS-Magazin (Januar/Februar 2009, S. 5 ff.) findet sich ein schöner Artikel von Fiedler/Hebecker mit dem Titel "Promotionskrisen und ihre Bewältigung".

Die Autoren legen dar, welche Phasen ein solches Projekt und welche persönlichen Sinnkrisen (Materialkrise; Relevanzkrise; Abschlusskrise) man selbst während des Promotionsvorhabens durchläuft.

In meinem eigenen Fall sind die Phasen allerdings nicht scharf voneinander getrennt. Vielmehr "leide" ich z.Zt. an einer Mischung aus Relevanz- und Abschlusskrise.

Die Autoren schließen ihren Beitrag mit den Worten: "Am Ende eines solchen Prozesses haben wir es mit einem anderen Menschen als zu Beginn zu tun."

Vor allem mit einem Menschen, dessen Haupt fortan das eine oder andere zusätzliche graue Haar ziert...

Kommentare:

Justicio hat gesagt…

Ooooh, wie kann ich das nachvollziehen. Relevanzkrise herrscht bei mir seit Beginn der Arbeiten am Hauptteil meiner Doktorarbeit. Abschlusskrise vor allem im Hinblick auf die Zeit, die ich noch brauche, aber allen voran ist es doch eine allgemeine Motivationskrise, mit der ich zu kämpfen habe.
Trotzdem, viel Kraft und Erfolg!

Alexander Hartmann hat gesagt…

Du hast nicht zufällig den Artikel gescannt?

Peter Sansibar hat gesagt…

Nein, leider nicht.
Aber ich denke, da ließe sich was einrichten.:)
Schick doch bitte mal ne mail an StattAller[bei]googlemail.com

Gruß!
PS

Peter Sansibar hat gesagt…

@ Justicio
Vielen Dank für die netten Wünsche.
Ich denke ich spreche im Namen aller (aktiver) StattAller Autoren (alle mit ihren eigenen Relevanz- und Abschlusskrisen ausgestattet), wenn ich Dir ebenfalls das notwendige Durchhaltevermögen wünsche.
Eines Tages werden wir auch diese Zeit in verklärender Rückschau als eine spannende und charakterbildende Periode wahrnehmen.
Und letztlich kochen sowieso alle nur mit Wasser! :)

Gruß!
PS

F. W. hat gesagt…

Eben dies ist der Hauptzweck wissenschaftlicher Großarbeiten (Dissertation wie Habiliation): Den Menschen verändern sowie ihm und auch der Außenwelt zeigen, dass er die unweigerlich mit der Anfertigung solcher Arbeiten auftauchenden Krisen bewältigen kann. Das macht tauglich für vielfältige berufliche Anforderungen und ist nichts weniger als ein wertvolles, wenn auch hart erarbeitetes Stück Lebenserfahrung.

Gruß
F.W.

 

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