30. August 2009

In Gedenken an ein paar Verkehrszeichen

Am 1.9.2009 tritt die reformierte StVO in Kraft. Es heißt Abschied nehmen von folgenden acht Verkehrszeichen, die man nur noch wenige Stunden in § 40 StVO findet:

Trost finden die Verkehrsteilnehmer in ein paar neuen Schildern. U.a. wird es ein Verkehrszeichen geben, das Inline-Skatern freie Fahrt erlaubt. Auch sinnvoll ist das neu eingeführte Sackgassen-Schild, welches deutlich macht, dass es am Ende der Sackgasse aber einen Fuß- und/oder Radweg gibt, der die Weiterreise ohne Auto ermöglicht.

Kommentare:

hawhill hat gesagt…

Die Warnung vor autofahrenden Lemmingen wird mir fehlen...

Alexander Hartmann hat gesagt…

Ich meine, irgendwo mal die Begründung gelesen zu haben, habe es aber schon wieder vergessen. Weiß jemand, wieso nicht mehr vor Fußgängerüberwegen gewarnt wird? Große Fortschritte in der fußgängerfreundlichen Gestaltung der Knautschzonen bei neueren PKW?

Desperado hat gesagt…

@Alexander: Ich bin mir nicht sicher, aber ich könnte mir vorstellen, dass das an Zeichen 350 in § 42 Abs. 7 StVO liegt. (Blaues Quadrat mit Fußgänger auf Zebrastreifen.) Das Zeichen hat zwar nicht ganz den "Achtung"-Effekt, aber dennoch ist der Zebrastreifenhinweis so ja irgendwie doppelt gemoppelt.
Den Wegfall anderer Schilder kann ich mir allerdings weniger herleiten. Der Hinweis auf Rollsplit ist doch z.B. sinnvoll? Soll man jetzt an jeder Baustelle mit Rollsplit rechnen?

TS hat gesagt…

Am meisten werde ich die aufklappbare brücke vermissen. Die alten Parkverbotsschildern, die bereits seit Jahrzehnten weg sind, vermisse ich immer noch.

 

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