30. März 2010

Die sprachliche Entwicklung des Wortes "Fuck"

Nachdem ich kürzlich von einem "Motherfucking Litigator" berichtete, wurde ich darauf hingewiesen, dass das Hamburger Abendblatt heute einen Bericht mit dem Titel "What the F***! Das böse Wort hat viele Bedeutungen" veröffentlichte. Dort nimmt man sich auch des Wortes "motherfucking" an und zwar in einem Zusammenhang mit der Miles Davis Biografie, in der des öfteren von diesem Wort Gebrauch gemacht wurde und zwar durchaus im positiven Sinn.
Im Abendblatt heißt es hierzu:
"It was a motherfucker" übersetzt Jakobeit [Anm.: Übersetzerin der Biografie] mit "Es war das Schärfste", "Sarah Vaughn (berühmte Jazzsängerin) was a motherfucker too" mit "Sarah Vaughn ist ein geniales Miststück" und "it was hotter than a motherfucker" mit "es war knallheiß".
Hätte ich den Bericht vorher gelesen, wäre ich nicht ganz so erstaunt über die Verwendung des Wortes im Zusammenhang mit einem Staranwalt gewesen. In unseren Übersetzungen wird das Wort dann ja doch sehr entschärft.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Holy Fuck! Viele Grüße nach NYC von Sönke - keep on blogging!

 

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